Was Sie schon immer über Hanf wissen wollten

                   (und sich nie zu fragen trauten)




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LEGALIZE IT!

"More than 400,000 Americans die from diseases related to cigarette smoking each year.
 More than 150,000 Americans die of alcohol abuse each year.
But in 10,000 years of usage, no one has ever died from marijuana !!!
(Copyright by Cypress Hill)



 
 
 
 
 
 

Warum ist Cannabis illegal?

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde Cannabis in großen Teilen der Welt
(auch in Österreich) als Genußmittel und Medizin verwendet.
Abraham Lincoln benutzte Cannabis, um seine Zahnschmerzen zu lindern.
Königin Victoria von England setzte Cannabis gegen ihre Menstruationsbeschwerden ein.
Doch in der Medizin wurde Cannabis seit dem Zeitpunkt nicht mehr häufig eingesetzt,
als die Firma Bayer Heroin als wirksameres Kopfwehmittel auf den Markt brachte.
Es wurde als "vorzügliches Beruhigungsmittel von spezifisch hustenstillender Wirkung"
angepriesen und die Erzeuger warben damit, daß es ungefährlich sei und zu
keinerlei Abhängigkeit führe.

Aber erst 1924 wurde Cannabis in weiten Teilen der Erde wirklich verboten.
Die 2.internationale Opiumkommision erließ damals ein weltweites Gesetz zur Drogenkontrolle.
Auf das Drängen von Südafrika kam auch Cannabis auf die Verbotsliste.
Deutschland stimmte dem Gesetz erst zu, als Ägypten zusagte keinerlei Importbeschränkungen
für Heroin zu erlassen.

Da Hanf eine billige, robuste Pflanze mit vielseitigem Einsatzbereich ist, war sie in den
30er Jahren ein paar Industriellen ein Dorn im Auge.
Deshalb gründeten sie das "National Bureau of Narcotics" und starteten eine
Anti-Hanf-Kampagne.
Über eine Zeitung verbreiteten sie Gerüchte über
"Neger mit Wulstlippen, die weiße Frauen mit Voodoomusik(Anm.:Jazz)
und Marihuana verführen"
Der Erfolg dieser Kampagne: Ein Gesetz in den USA, daß den Handel mit Hanf mit
einer so hohen Steuer belegt hat, daß es einem Verbot gleichkam.
In den 50er-Jahren berichtete die gleiche Zeitung von einer
"Droge, die Menschen friedlich und pazifistisch macht und daher von den
Kommunisten dazu verwendet wird, um die amerikanischen Truppen zu schwächen"

Die Verbreitung von solcher Anti-Propaganda führte dazu, daß Hanf bis in die heutige
Zeit verboten geblieben ist.
Seit 1995 ist der Anbau von nicht THC-hältigem Hanf in Österreich wieder erlaubt.
In Wien gibt es immer mehr "Head-Shops", die Raucherzubehör, Samen, usw. verkaufen.
In der EU gibt es in letzter Zeit intensive Disskusionen über eine Neuerung der Drogengesetze.
Laut österreichischer Regierung ist zwar noch keine Legalisierung in Sicht.
Laut neuem Drogengesetz (SMG) ist zwar der Konsum nicht verboten,
jedoch der Anbau, Kauf und Verkauf.
Doch das gesteigerte Selbstbewußtsein der österreichischen Cannabis-Konsumenten
(laut offizieller Umfrage 500.000 - Stand Anfang 1999)
macht Druck auf den Gesetzgeber. Auch die heilende Wirkung bei diversen Krankheiten
trägt zur größerwerdenden Toleranz gegenüber Hanfprodukten bei.
 

Hier ein Artikel aus dem Kurier vom 10.Juli 1998, in dem steht, daß die
sofortige Legalisierung von Hanf die
einzige logische Schlußfolgerung wäre.
(mit offiziellen Forschungsergebnissen einer französischen Regierungs-Studie)

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CHEMIE

Hier ein kurzer Überblick über die verschiedenen Cannabinole
 



delta-9-THC

quantitativ und qualitativ wichtigster halluzinogener Inhaltsstoff von Cannabis,
psychoaktiv wirksame Dosis: 4-8 mg
auch medizinisch von Bedeutung: Wirkungen: muskelentspannend, antiepileptisch, stimmungsaufhellend, brechreizhemmend, appetitsteigernd, augeninnendrucksenkend, beruhigend, bronchienerweiternd, schmerzhemmend


Cannabidiol (CBD)

mengenmäßig zweitwichtigstes Cannabinoid
nicht psychoaktiv, hat aber Einfluß auf die Wirkung von delta-9-THC: THC-Wirkung setzt später als gewohnt ein; hält länger an; betäubende und ermüdende Eigenschaften von THC werden unterstützt
außerdem ebenfalls antiepileptisch, muskelentspannend, augendrucksenkend und zudem noch antibiotisch wirksam


Cannabinol (CBN)

entsteht erst als Abbauprodukt aus THC (und CBD) durch Oxidation und Wärme (v.a. bei langer, nicht sachgerechter Lagerung)
verstärkt in geringem Maße die psychoaktive Wirkung des THC
besitzt etwa 10 % der Psychoaktivität des THC


Für den chemischen Hintergrund ist es vielleicht noch interessant zu wissen, daß weder THC noch CBD direkt von den Pflanzenzellen erzeugt werden. Sie liegen in frischen Pflanzen als Säuren (THC-Säure, CBD-Säure) vor, die nicht psychoaktiv sind.
Erst durch Decarboxylierung (= Abspaltung von CO2 aus einem Carbonsäurerest (-COOH)) werden sie zu den aktiven, chemischen Verbindungen THC und CBD. Zur Decaboxylierung ist Wärme erforderlich (z.B. Rauchen von Marihuana!). Auch das Altern und Trocknen der Pflanzen beschleunigen die Decarboxylierung. Nach Aufnahme in den Körper findet kaum noch Decarboxylierung statt.
 
 
 

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HANF - GESCHICHTE

Die Geschichte der Hanfpflanze zeigt eine Jahrtausende alte Tradition, die in den
unterschiedlichsten Gegenden der Welt von den unterschiedlichsten Kulturen gepflegt wurde.
Ursprünglich kommt Hanf aber aus dem zentralasiatischen Raum.
In China wurde ab cirka 8000 v.Chr. Hanf zur Textil-,  Nahrungsmittel- und
Medizinherstellung angebaut.


» Der früheste Fund von Hanfsamen auf dem Gebiet des heutigen
   Deutschland stammt aus der Zeit um 5500 v.Chr.

» 484 v.Chr. berichtet Herodot vom Hanfgebrauch der Skythen und
   den Hanfkleidern der Trakier

» Cirka 700 Jahre später berichtet Galen vom Brauch der Ägypter,
   hanfhältige Gebäcke zu verspeisen

» Die Kleidungsstücke der im Jahre 565 in Paris begrabenen
   Merowingerkönigin Adelgund waren aus bereits voll aufgearbeitetem
   Hanfgewebe bereitet

» Etwa im Jahre 800 soll Karl der Große per Gesetz angeordnet haben,
   daß in seinem Reich Hanf angebaut werden müsse

» 1390 wurde die erste Papiermühle in Nürnberg zur Massenpapier-
   herstellung eröffnet. Das Papier wurde überwiegend aus den zumeist
   hanfhältigen Alttextilien (Lumpen) hergestellt.

» 1455 druckte Gutenberg eine Bibel auf Hanfpapier

» 1765 baute George Washington, erster Präsident der USA, Hanf an

» 1885 wurden allein im September nur im Hamburger Hafen 3½ Tonnen
   Marijuana, 12 Tonnen Bhang (marijuanahältiges Getränk) und
   300 Tonnen Haschisch gelöscht

» 1893 wollte das englische Parlament den Gebrauch von Hanf in der
   indischen Kolonie erforschen lassen und gab eine Studie in Auftrag.
   Die Verfasser der siebenbändigen Studie gelangten zu einer
   positiven Bewertung

» Um die letzte Jahrhundertwende wurde die Hanffaser von Faserpflanzen
   verdrängt, die aus "Billiglohnländern" stammten (Jute, Sisal,...)

» 1924 wurde Hanf zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit
   verboten. Die 2. internationale Opiumkonferenz erläßt ein weltweites
   Gesetz zur Drogenkontrolle, unter die auf  Drängen Südafrikas auch
   Hanf fiel. (Das weiße Burenregime hatte Schwierigkeiten mit den
   ortsan- und aufsässigen, dem Hanf tradiert-verbundenen schwarzen
   Mitbürgern.)

» 1937 tritt in den USA der "Marijuana Tax Act" in Kraft, jenes
   Steuergesetz, auf dessen Basis die Hanfprohibition vollzogen wurde

» Hingegen wird ab 1939 der Hanfanbau zur Fasergewinnung infolge
   des Krieges und der abgeschnittenen Importrouten für überseeische
   Faserpflanzen wieder weltweit forciert. Als Nahrungsmittel und
   Medizin blieb Hanf allerdings in Ungnade: 1941 wurde Hanf aus
   der Pharmocopeia (Medikamentenliste) gestrichen. Die
   deutschen Pharmariesen  Bayer und IG Farben hatten sich ihre
   Erfindungen Heroin, Kokain und Methadon als neue
   Wundermedizinen patentieren lassen

» Nach dem Zweiten Weltkrieg ging der Hanfanbau in der westlichen
   Welt wieder bis zur Bedeutungslosigkeit zurück. Erst ab cirka 1962
   bekam Hanf mit dem Anfang der Hippie-Bewegung zunächst in den
   USA, später in Großbritannien und den anderen westeuropäischen
   Staaten neuen Aufwind, diesmal aber vorerst nur als psychoaktiver
   Wirkstoff. 1964 veröffentlichen die Beatles beispielsweise eine
   ganzseitige Anzeige in der Times, in der sie eine Cannabisfreigabe
   befürworten

» Erst zu Beginn der neunziger Jahre  begann man sich wieder intensiver
   für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Hanf zu interessieren.
   Vermutlich auch durch den Wegfall des Eisernen Vorhanges wurde
   sichtbar, daß in Ländern wie Rumänien und Polen, wo niemals eine
   Hanfprohibition geherrscht hat, die Tradition des Hanfanbaues
   ununterbrochen erhalten geblieben war.

» In Österreich begann der Versuchsanbau mit Hanf 1991 an der
   Universität für Bodenkultur in Wien. Ab 1994 erwachte auch in
   der Öffentlichkeit ein breites Interesse. Seit dem Beitritt Österreichs
   zur EU wird der Anbau bestimmter Hanfsorten mit einem THC-Gehalt
   von weniger als 0,3% gefördert. (Bei einem THC-Gehalt von 1% oder
   geringer ist eine Hanfzigarette selbst von geübten Hanfrauchern nicht
   mehr von Placebo-Zigaretten unterscheidbar.)

(Quelle: "Hanf als Nahrungsmittel" - Verlag für Ethik und Gesellschaft)
 

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REZEPTE

Hanfsamen sollten vor Gebrauch immer gründlich heiß gewaschen werden

Hanfsamensprossen sollten vor dem Verzehr immer kurz mit kochendem
Wasser überbrüht bzw. blanchiert werden, da die Keime sonst
Saponin, ein natürliches Pflanzengift, enthalten.
 

Hanfsamenmilch

Wie Reismilch oder Sojamilch ist diese pflanzliche Milch eine Möglichkeit der
Nährstoffzufuhr etwa bei Unverträglichkeit von Kuhmilch.

Die Hanfsamen sin 24-48 Stunden einzuweichen, wiederholt zwischendurch abspülen dann mit ca. 5 Liter Wasser in einen großen Topf zu geben und zum Kochen zu bringen und für 15-20 Minuten zu rühren. Zu dieser Zeit sollte sich ein cremig-gelber Film auf der Oberfäche bilden. Die Milch soll jetzt von der Hitze weggestellt werden und einige Minuten abkühlen. Dann durch ein Käsetuch gießen und kühlen.
Kühl stellen und jetzt bei Bedarf die Hanfsamenmilch mit Honig, Apfel- oder Birnensüße, Vanille, Zucker, Schokolade, Ahorn- oder sonstigem Sirup nach Wahl zu süßen.
 

Hanfsamensuppe

150 Gramm Hanfsamen mit 1/2 Liter Gemüsebrühe übergießen, etwas länger als 1½ Stunden köcheln lassen, wobei immer wieder Suppe nachzugießen ist. Abkühlen lassen und im Mixer pürieren. Anschließend durch ein feines Sieb in den Kochtopf streichen. 4 Zwiebel in wenig Pflanzenöl hell rösten. 1 Stange Porree und 4 Kartoffeln kleinschneiden und dünsten.
Die Hälfte des gedünsteten Gemüse mit ein wenig Gemüsebrühe pürieren und zur Suppe mit etwas (Soja-)Milch (ca. 1/8 Liter) geben. Sollte diese Mischung zu dick sein, kann sie mit Gemüsebrühe flüssiger gemacht werden.
Salz und Pfeffer hinzugeben und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Das restliche Gemüse samt Zwiebel zur Suppe geben. Vor dem Servieren mit frisch gehackter Petersilie und ev. Crème fraîche anrichten.
 

Gurkensuppe mit Hanfsamenkeimlingen

1 Salatgurke schälen, falls sie große Kerne hat, diese entfernen und Gurke in Würfel schneiden. Dies in 1 Liter Gemüsebrühe etwa 20 Minuten weichkochen.
3 Vollkorn-Toastscheiben würfelig schneiden und in 20 Gramm Butter (oder Margarine) goldgelb rösten. Die Suppe pürieren, 125ml Schlagobers oder Sojamilch oder Hanfmilch zum Abrunden beigeben und mit Kräutersalz, einer Prise Pfeffer, Estragon und Oregano würzen. Die Gurkensuppe in Teller füllen und mit den gerösteten Brotwürfelchen und Hanfsprossen bestreuen.
 

Hirsesuppe

1 Liter Wasser wird mit Gemüsesuppenwürfel, 4 EL Hirse und geraspelter Karotte oder gehacktem Wurzelwerk ca. 5 Minuten gekocht. Etwas ziehen lassen. Mit Hanfsamenöl oder anderem Erstpreßöl, eventuell Kräutersalz oder Hefeflocken, Muskat und Schnittlauchröllchen verfeinern.
 

Scharfes Hanf-Gewürzöl

1 EL frischer Zitronensaft, 2 EL Sojasauce, 1 Zehe frisch gepreßter Knoblauch,
1/2 TL Cayenne-Pfeffer, Bierhefeextrakt zum Würzen, 1/4 Tasse Hanfsamenöl.
Diese Inhaltsstoffe in angegebener Reihenfolge mixen. Gekühlt aufbewahren.
 

Champignon-Hanfpastete

1 kg frische Champignons werden klein geschnitten über mittlerer bis starker Hitze gedünstet, bis sie alle Flüssigkeit ausgeschieden haben.
1 Tasse "Hempburger-Mix" zugeben und kurz kochen. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen. 1 EL Dijon-Senf und frisch geriebenen Kren zum Abschmecken dazugeben. 4 EL gehackte Petersilie einmischen, Salz und Pfeffer nach Geschmack. Dies gibt eine geschmackvolle Mischung in streichfähiger Konsistenz für Vorspeisen oder Sandwiches.
 

Hanfölpesto

2 Zehen Knoblauch und Saft einer kleinen Zitrone in der Küchenmaschine zerkacken. Dazu 1 Büschel frisches Basilikum, 5 EL Pinienkerne oder Walnußkerne,
6 EL geschnittene Petersilie und Mangoldgemüse leicht im Mixer aufschlagen, dann
5 EL Hanfsamenöl hineintröpfeln und mit höherer Geschwindigkeit mixen lassen, bis sauceartige Konsistenz erreicht ist. Auf Pasta anrichten.
 

Salatdressing

Frische Tomaten mit Hanföl im Mixer vermischen und nach Geschmack Kräuter, Salz und Pfeffer beigeben.
Das Verhältnis von Essig zu Hanföl sollte mengenmäßig 1:3 betragen.
 

Topfen-Hanfaufstrich

Vermischen: Topfen, eventuell mit Rahm ergänzen, geschälte Hanfsamen, Jungzwiebel, in feine Ringe geschnitten, Kräuter (was der Garten anbietet), Salz und Kümmel zum Abschmecken.
 

Hanfsamen-Tahini

1 Tasse Hanfsamen rösten und 2mal durch die Mohnmühle mahlen, bei Bedarf etwas Wasser zum Befeuchten dazugeben und mit 1 EL Öl (Sesamöl oder Mandelöl) vermengen, gekühlt aufbewahren.
 

Ketchhemp

3 frische Tomaten, geschnitten, 1 EL Honig oder Ahornsirup, 2 EL Reisweinessig,
je 2 EL frisch geschnittene Petersilie, Basilikum und Oregano. Diese Zutaten sind im Mixer zu mixen, dann 1/3 Tasse Hanfsamenöl langsam hineintröpfeln und solange mixen lassen, bis das Öl ganz eingearbeitet ist.
 

Variable Salatschüssel

400 Gramm gemischter Blattsalat, 200 Gramm Tomaten, 200 Gramm Gurken,
200 Gramm Paprikaschoten, 30 Gramm Kresse, 40 Gramm Jungzwiebel,
40 Gramm Hanfsamensprossen oder sonstige frische Sprossen (blanchiert).
Zutaten waschen und kleinschneiden. Dressing aus 4 EL Tafelessig nach Wahl und
8 EL Hanfsamenöl (oder Sonnenblumenöl oder Kürbiskernöl, Salz, Pfeffer und etwas Zucker oder Honig gut vermischen und über den Salat gießen.
 

Sprossensalat

Für 4 Personen sind zu vermischen:
200 Gramm Sprossen und Keime, blanchiert (kurze Weizenkeime, Mungbohnen, Hanfsamensprossen, Alfalfa-Keime, Bockshornklee, Kichererbsen, Linsen, Sonnenblumenkerne, etwas Senfsaat), Meersalz, 2 EL Apfelessig,
1 TL Rohrzuckermelasse, Saft von 1/2 Zitrone, 3 EL Hanfsamenöl,
2 EL Gemüsefond. Zur Garnierung sind 2 Karotten der Länge nach in hauchdünne Scheiben zu schneiden und sofort mit 1 EL Leinöl und 1 EL verdünntem Apfelessig zu marinieren. Den Salat auf Tellern anrichten, mit 30 Gramm gehackten Mandeln bestreuen und mit den Karottenscheiben garnieren.
 

Sauerkrautsalat mit Grapefruit

Für 4 Personen sind zu vermengen:
2 rosa Grapefruits, filetiert, 80 Gramm feingehobelte Äpfel, 300 Gramm milchsauer gegorenes, saftiges Sauerkraut (darf nicht zu scharf sein), ev. Honig oder Rohrzuckermelasse. 1 EL Pistazien oder Kürbiskerne, ev. geröstet, als Garnitur über den Salat streuen und mit 3 EL Hanföl beträufeln.
 

Hanfnüßchen-Brot

Rezept für 2 kg Brot (2 Wannen):
1 kg Dinkelmehl, 1/2 Liter Buttermilch, bis zu 1/2 Liter Mineralwasser (nach Gefühl), 10 dag geschälte Hanfsamen, 1 TL Natron, 2 TL Salz, Brotgewürz, 1 Ei.
Zutaten vermischen und bei 150°C ca.1½ Stunden backen.
 

Hanfpizza

400 Gramm Vollkornmehl, 100 Gramm Hanfmehl, 1 TL Salz, 1 Päckchen Backpulver, 4 EL Olivenöl (Sonnenvlumenöl), ca. 1/4 Liter Wasser.
Alles vermischen und gut kneten, bis ein elastischer Teig entsteht. Den Teig auf Backblech auf ca. 5mm Dicke auswalken. Ausgewalkten Teig mit Olivenöl bestreichen.
Belag: 1/2 kg Pilze, fein geschnitten oder Tofu, fein gewürfelt, diesen mindestens eine halbe Stunde oder über Nacht in Olivenöl und Gewürzen (etwa Curry, Paprika, Sojasauce) einlegen. Gemüse (fein geschnitten: Karfiol, Broccoli, Spinat, Pfefferoni, Tomaten, Zucchini, Kürbis), Gewürze (Oregano, Basilikum, Pfeffer, Curry).
Fertige Pizza mit Salt betreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C 30 Minuten backen.
 

Vollkornteigwaren mit Gemüse und Tofu

1-2 Portionen:
200 Gramm Soja- oder Weizenvollkornhörnchen werden gekocht und zugedeckt warmgehalten.
30 Gramm feinwürfelig geschnittene Zwiebel, 30 Gramm geriebene Petersilienwurzel, 50 Gramm in Scheiben geschnittene Karotten, 50 Gramm in Scheiben geschnittener Stangensellerie, 100 Gramm blättrig geschnittener Chinakohl, 50 Gramm Broccoli, 50 Gramm Karfiolröschen.
In 40 Gramm Margarine anschwitzen, mit 1 EL Hanfmehl binden, mit
0,25 Liter Gemüsefond (oder -suppe) aufgießen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
200 Gramm Tofu in Streifen schneiden und in 1/16 Liter Sojasauce erhitzen und mit
1 EL feingehacktem Selleriegrün und 1 EL feingehackter Petersilie und den gekochten Nudeln unter das gedünstete Gemüse mischen. Mit Kräutersalz abschmecken.
Auf Tellern anrichten und erst bei Tisch eventuell mit Hanföl beträufeln und mit Gomasio oder Edelhefe bestreuen.